Sicherheit- und Gesundheitskoordinator (SiGeKo)

Die Baustellenverordnung vom Juni 1986 verpflichtet Bauherren für Baustellen auf denen mehrere Auftraggeber tätig werden je nach Art und Umfang des Bauvorhabens einen oder ggf. auch mehrere geeignete Koordinatoren zu bestellen.

Der Sicherheits- und Gesundheitskoordinator hat im Rahmen seiner in der Verordnung genannten Aufgaben der Bauherren und die sonst am Bau Beteiligten in deren Zusammenarbeit hinsichtlich der Einbindung von Sicherheit und Gesundheitsschutz während der Planung und Ausführung zu unterstützen. Er hat dazu beizutragen das Bauvorhaben, den Bauablauf und die späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu jeder Zeit sicher zu gestalten.

Es wird ein SiGe-Plan ausgearbeitet zur Feststellung von Wechselwirkungen von betrieblichen Tätigkeiten, sowie Mitwirkung und Ausarbeitung einer Baustellenverordnung.

Während der Ausführungsphase koordiniert der SiGeKo die Einhaltung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes und der Baustellenverordnung, die Absicherung der Baustelle gegenüber anderen betrieblichen Tätigkeiten, sowie auch gegenüber Dritten.

Nach Abschluss der Baumaßnahme wird eine Unterlage erstellt mit dem Merkmal des Bauwerks für eine spätere sichere Durchführung von Instandhaltungsarbeiten.

 

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